Mit dem Beschluss erster Arbeitsvergaben durch den Gemeinderat am vergangenen Montag haben in der Stadt Gmünd offiziell die Vorbereitungen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2028 begonnen. Konkret geht es um erste Vorarbeiten für den Zu- und Umbau des Gmünder Palmenhauses, das ab 2029 als die attraktivste Eventlocation im Waldviertel positioniert werden soll. „Die Landesausstellung 2028 bietet Gmünd und der Region eine historische Chance. Jetzt geht es darum, diese mit Mut, Kreativität und Zusammenhalt zu nutzen“, betont Bürgermeisterin Helga Rosenmayer. Der für die Landesausstellung zuständige Stadtrat Alexander Berger ergänzt: "Das Palmenhaus soll weit mehr als nur der Schauplatz der Landesausstellung werden. Wir erfüllen damit einen langgehegten Wunsch der Bevölkerung und schaffen einen lebendigen, modernen Veranstaltungsort, der Gmünd kulturell, gesellschaftlich und wirtschaftlich auf ein neues Niveau heben wird, weit über 2028 hinaus."
Ein zentrales Element der Vorbereitungen in der Stadtgemeinde Gmünd wird der Prozess „Gmünd 2028+“ sein, der nachhaltige Impulse in den Bereichen Stadtentwicklung, Kultur, Tourismus und Kooperation setzen soll, mit langfristiger Wirkung über das Ausstellungsjahr hinaus. "Dieser Prozess soll Gesellschaft, Politik und Verwaltung gleichermaßen einbinden, denn die Zeit bis 2028 bietet die Chance, viele Bereiche unserer Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln“, so Rosenmayer weiter.
In den kommenden Wochen werden die Arbeitsgruppen in Gmünd ihre Arbeit aufnehmen, die themenspezifisch erste Ideen entwickeln und konkrete Projekte anstoßen werden. Im Fokus stehen dabei die Nutzung bestehender Potenziale, die Belebung des Stadtbilds sowie die enge Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern, auch mit Blick auf die grenzüberschreitende Vernetzung mit Südböhmen. Parallel dazu starten intensive Gespräche mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteurinnen und Akteuren, um eine breite Beteiligung am Prozess „Gmünd 2028+“ sicherzustellen. „Wir laden alle herzlich zur Mitarbeit ein. Jede Idee, jede helfende Hand und jedes Engagement zählt. Gemeinsam können wir etwas schaffen, das unsere Stadt bereichert und weit über ihre Grenzen hinausstrahlt“, so Rosenmayer.
Auch im Projektverein, in dem die beteiligten Gemeinden der Bewerberregion organisiert sind, beginnt nun die inhaltliche Arbeit: In den nächsten Wochen bilden sich auch dort Arbeitskreise, um die regionalen Beiträge zur Landesausstellung gemeinsam zu entwickeln und aufeinander abzustimmen. „Wir wollen als Stadt, aber auch als Region den Besucherinnen und Besuchern ein echtes Gesamterlebnis anbieten“, so Bürgermeisterin Rosenmayer abschließend.