Das Gmünder Palmenhaus steht vor einem neuen Kapitel: Mit dem geplanten Zu- und Umbau wird aus dem historischen Gebäude ein modernes Veranstaltungszentrum, das weit über die NÖ Landesausstellung 2028 hinaus wirken soll.
Mit einem einstimmigen Beschluss im Dezember des Vorjahres stellte der Gemeinderat die Weichen für die Zukunft des Gmünder Palmenhauses: Den Zuschlag für die Planung des Zu- und Umbaus erhielt eine Arbeitsgemeinschaft rund um das international tätige Büro „BWM Designers & Architects“, bekannt durch den Österreich-Pavillon der Weltausstellung in Osaka. Nun wurde der Vorentwurf abgeschlossen.
Mit dem Umbau nutzt Gmünd die Chance der Niederösterreichischen Landesausstellung 2028, um ein starkes Zeichen für die Zukunft zu setzen. Im Fokus steht dabei vor allem die Nutzung danach: ein modernes Veranstaltungszentrum, das Tradition und Moderne zeitgemäß verbindet und das kulturelle Leben der Stadt langfristig prägen soll. Bürgermeisterin Helga Rosenmayer betont: „Als zentraler Austragungsort kommt dem Palmenhaus während der Landesausstellung 2028 eine Schlüsselrolle zu: Es wird nicht nur Bühne für die Ausstellung, sondern auch zu einer Visitenkarte unserer Stadt werden.“
Seit der Bewerbung für die Landesausstellung 2017 blieb der Wunsch nach einer Landesausstellung in der Region stets präsent und wurde im Rahmen der Bürgerbefragung zur „Stadterneuerung XL“ bekräftigt.
Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat die Nieder-
österreichische Landesregierung die finanzielle Unterstützung der Sanierung und Erweiterung des Palmenhauses in Gmünd beschlossen. Durch die Mitfinanzierung des Landes Niederösterreich bei der Sanierung des historischen Palmenhauses und dessen Erweiterung durch einen Zubau wird nicht nur baukulturelles Erbe saniert, sondern ein neues und modernes Veranstaltungszentrum für die Bezirkshauptstadt geschaffen.
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Vision eines zeitgemäßen Veranstaltungsortes im Herzen der Stadt, der künftig bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher aufnehmen kann. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Fertigstellung soll im Winter 2027 erfolgen.

Mehr Infos finden Sie in der Mai-Ausgabe der "Gmünder Stadtnachrichten":
https://www.gmuend.at/de/Gmuender_Stadtnachrichten_-_Mai_2026
Weitere Renderings auf der Website von "BWM Designers & Architects":
https://www.bwm.at/de/projects/noe-la-gmund/