Gemünde von Lainsitz und Braunaubach

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Gemünde

Der Name der Stadt Gmünd geht auf das Gemünde, den Zusammenfluss von Lainsitz und Braunau, zurück. Dieser Punkt wurde im Jahr 1179 in einer
Urkunde Kaiser Friedrich Barbarossas als Grenzpunkt zwischen Österreich und Böhmen genannt. Die Entscheidung folgte langen Auseinandersetzungen
um die Erschließung des Nordwaldes, bei denen sowohl die Přemysliden als auch die Babenberger mit Hilfe ihrer Ministerialen, insbesondere der Kuenringer, den Landesausbau vorangetrieben hatten, die Grenzen jedoch unklar blieben.

Obwohl Name dieser Örtlichkeit damals noch nicht erscheint, haben vielleicht schon 1179 in ihrer Nähe Menschen dauerhaft gewohnt. Die günstige Lage an einem Übergang über die Lainsitz, einer Furt bei der heutigen Brücke in der Litschauer Straße, machte den Platz attraktiv für Handel und Verkehr.

Um das Jahr 1200 ließ Hadmar II. von Kuenring an dieser Stelle eine Siedlung planmäßig anlegen. Der Ort am Gemünde entwickelte sich dadurch zu einem befestigten Stützpunkt im Grenzraum. Heute erinnern die Burg, die Pfarrkirche St. Stephan sowie der Grundriss der Stadt und die Reste der Stadtmauer an die ersten Jahre Gmünds.

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