Der Wohnbereich

Gmünd - Ceske Velenice
Themenweg Nr.7
zur deutschsprachigen Version Ge[h]schichte[n] zweier Städte.
zur tschechischen Version Spolecná minulost.
zur englischsprachigen Version The historie of two towns.

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Der Wohnbereich
des Barackenlagers

Dieser Bereich nahm in der Zeit des Flüchtlingslagers den südlichen Bereich des Areals ein. An der Grenze zum Aßangwald befanden sich außerdem Greisenasyle und Wohnblöcke. Die Wohnbaracken beherbergten jeweils bis zu 250 Flüchtlinge. Durch die einfache Bauweise war ein wohnliches Leben in den spärlich eingerichteten Holzbaracken kaum möglich. Aus der zeitweise enormen Überbelegung ergaben sich zahlreiche hygienische und soziale Probleme. In weiterer Folge brachen auch Seuchen aus und es kam zu Unruhen unter den Bewohnern.
Die Unterkünfte in der Nähe des Friedhofes und in der Villenkolonie, waren für „höher gestellte“ Flüchtlinge gedacht. In nördlicher Richtung (heute Werksareal der Agrana) gab es das Arbeitsvermittlungsamt, das Kino und die erste katholische „Notkirche“ der Neustadt. In weiterer Folge gab es eine katholische Kirche beim Lagertor, bis diese im Jahr 1953 von der neu errichteten „Herz-Jesu-Kirche“ abgelöst wurde.


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