Naturschönheiten

Unsere außergewöhnliche Stadtumrahmung
Gmünd ist von einer Vielzahl geschützter Kostbarkeiten umgeben. Dies ist eine Besonderheit von herausragendem mitteleuropäischem Format. Ein fast geschlossener Ring hochwertiger Lebensräume umrahmt die Stadt. Eine steinige, hügelige Heidelandschaft und ein eng vernetztes Wiesen- und Flusssystem beherbergen eine hohe Anzahl selten gewordener Pflanzen und Tiere.
Fahnenträger dieser bedrohten Arten ist der Weißstorch. Seine Horste in und um Gmünd streichen die Bedeutung, vor allem der Wiesen, im Gmünder Becken hervor. Gmünd ist daher seit langem die "Storchenhauptstadt des Waldviertels".


Teichkettenweg
Teichkettenweg
Eine beliebte Wander- und Laufstrecke, die von vielen Punkten der Stadt erreichbar ist, verbindet naturnahe, mit Schilfgürteln und Eichenalleen versehene Teiche. Wasser und Klima bewirken die hervorragende Qualität unserer Fische. Besonders die Waldviertler Karpfen werden als Spezialität geschätzt.
 









Naturdenkmal Malerwinkel
Bevor die Braunau in die Lainsitz mündet, zeigt sie sich noch einmal besonders attraktiv. Ein Wanderweg führt durch diese malerische, gebirgsbachartige Flusslandschaft. Stromschnellen, imposante Granitwände, aber auch Fischotter, Wasseramsel und Gebirgsstelze sind hier die Garanten für Naturnähe.       
  
Naturpark Blockheide
Seit 1964 besteht dieses ca. 105 ha große geschützte Gebiet, das jährlich von etwa 120.000 Personen besucht wird als Naturpark. Das Landschaftsbild wird durch viele mächtige Granitblöcke, eigenartig, oft kugelförmig geformt, durch Birkenhaine, Rotföhre, Heidekraut bestimmt. Ähnliche Landschaftsformen findet man erst wieder in Skandinavien.
 
Naturschutzgebiet Lainsitzniederung
Diese Flussniederung ist unser ökologischer Spitzenreiter von internationaler Wertigkeit. Durch die Verbindung mit dem tschechischen "UNESCO-Biosphärenreservat Trebonsko" ist ein zusammenhängendes geschütztes Gebiet von Gmünd bis Trebon entstanden. Die Lainsitz, die frei und unsaniert in der Niederung mäandriert, wird in Fachkreisen als "ökologische Sensation" bezeichnet. Der Fluss mit seinen Altarmen, die Auwaldzellen und die Wiesen beherbergen zahlreiche Raritäten aus dem Reich der Vögel. Der Artenreichtum beweist die hohe Qualität dieser Kostbarkeit: So beeindrucken zum Beispiel 28 Libellenarten. 
 
Wasserfeld
Dieses "Natura 2000-Projekt" besteht aus einer weiten, offenen, sehr feuchten und ebenen Wiesenlandschaft. Einst war es der Boden eines riesigen Sees. Herausragend ist die Vogelwelt! Unter Störchen wohlbekannt sind die reichgedeckten Nahrungsgründe unserer weitläufigen Wiesensysteme. Zur Zugzeit werden sie als Rast- und Sammelplätze genutzt. Traditionelle Treffen von Jungvögeln - im Juni 1996 konnten wir 65 ! Jungstörche beobachten - heben die besondere Bedeutung der Wiesen des Gmünder Beckens eindrucksvoll hervor. Weitere bedrohte Arten runden das Bild ab: Wachtelkönig, Raubwürger, Kiebitz, Bekassine, Rotschenkel, Wiesenpieper, Braunkehlchen ... 





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